2025 – Das Jahr des Kaugummis

Müsste ich 2025 in einem Wort beschreiben, dann wäre es wohl: zäh.
2025 zog sich für mich wie ein alter Kaugummi, den du einfach nicht von deiner Schuhsohle abkratzen kannst. Ein fades Jahr, stellenweise auch geschmacklos und durchgekaut.

2025 war aus numerologischer Sicht ein 9er-Jahr.
Die 9 steht für Loslassen, für Abschlüsse, dafür, Raum für Neues zu schaffen. Sie lädt ein, zu reflektieren, innezuhalten und einen Zyklus zu vollenden.

In meinem 2025 ploppten alte Themen in rasantem Tempo auf. Gefühlt waren in der ersten Jahreshälfte hundert Tabs gleichzeitig offen – und jeder wollte Aufmerksamkeit. Bis Oktober hatte ich ein ganzes Notizbuch vollgeschrieben. Erkenntnisse, Emotionen und Erfahrungen wollten noch einmal durchlebt werden.
Bevor ich etwas wirklich loslassen kann, braucht es bei mir die aktive Sicht darauf. Ein inneres Prüfen:
Was dient mir noch?
Was lasse ich zurück?
Wofür schaffe ich Platz?

2025 hat auch einige meiner Beziehungen verändert.
Vieles wurde lockerer – und auch distanzierter. Manche Verbindungen veränderten ihre Tiefe, andere ihre Selbstverständlichkeit.

Während des Jahres selbst spürte ich wenig von Loslassen und 9er-Energien. Ich war zu beschäftigt damit, den Kopf über Wasser zu halten und durch den Alltag zu kommen. Heute, rückblickend, erkenne ich jedoch, wie viel ich tatsächlich losgelassen habe.

Ende Dezember reflektierte ich das Jahr. Eine Frage berührte mich dabei besonders:

Was ist dir gut gelungen in diesem Jahr?

Durch diese Frage wurde mir bewusst, wie viel ich doch geleistet hatte. Vor allem wie viel innere Arbeit. Zwei volle Seiten füllten sich in meinem Notizbuch. Neben all der Zähigkeit und Schwere gab es auch viele Momente von Glück und Freude.

Heute würde ich sagen:
Ja, dieses Jahr war zäh und herausfordernd – nicht nur für mich.
Ja, es hatte den Geschmack von altem Kaugummi.
Aber es war auch freundlich.
Und auf eine stille Weise liebenswert.

Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.

2026 trägt die Energie der 1:
Kreativität. Visionen. Neuanfänge.
Und vielleicht endlich das Gefühl, wieder festen Halt unter den Füßen zu haben.

 

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