Quantenheilung - Kopf vs. Herz
Vor etwa 15 Jahren schenkte mir meine Mutter ein Buch von Frank Kinslow: Quantenheilung.
Ich las es eher halbherzig. Die Technik verstand ich nicht wirklich – also bekam das Buch einen Platz im Bücherregal.
Einige Jahre später fiel es mir bei einem Umzug wieder in die Hände. Ich las es erneut, mit dem Ergebnis, dass mein Verstand die Anleitungen noch weniger verstand als zuvor. Also wanderte es wieder zurück ins Regal. Tschüss. Bis zum nächsten Mal.
Vor fünf Jahren kaufte ich mir einen Onlinekurs: Herzpower mit Quantenheilung.
Die Lehrerin, Graziella Wicki, machte einen super Job, die Videos waren ansprechend und gut aufgebaut. Und doch wollte es mit diesem Herzthema nicht so recht klappen. Ich war – und bin es zum Teil noch – ein Mensch des Verstandes. Fühlen hatte ich lange anderen überlassen. Auch dieses Quantenfeld blieb für mich etwas Diffuses, schwer Greifbares.
Also verschwand der Kurs in den Tiefen meines Postfachs – und geriet für vier Jahre in Vergessenheit.
In diesen Jahren besuchte ich viele Seminare. Immer wieder begegnete mir dabei ein zentrales Thema: Fühlen.
Für mich begann Fühlen zunächst im Kopf. Ich fühlte etwas – und analysierte es sofort. Ich wollte verstehen, warum dieses Gefühl da war und woher es kam. Heute weiß ich: Gefühle lassen sich nicht wirklich in Worte fassen. Ich kann es versuchen, aber es wird nie dem gerecht, wie es sich tatsächlich anfühlt.
Irgendwann löste sich ein innerer Knoten.
Ich traute mich, wirklich zu fühlen.
Ja, manche Gefühle sind unangenehm – und doch haben sie ihre Daseinsberechtigung.
Mein Herz erinnerte mich an den damaligen Kurs. Ich gab ihm noch eine Chance und begann von vorne. Und plötzlich war alles glasklar und logisch – nicht für den Verstand, sondern für das Herz, das Gefühl.
Ich vertraute mich dem Prozess an, machte die Übungen und begann, für mich selbst zu quanten. Erstaunlicherweise klappte es auf Anhieb, ich konnte wirklich spüren, wie in meinem Inneren Bewegung entstand.
Nach einigen Wochen, des täglichen quantens, bemerkte ich eine deutliche Veränderung:
Ich wurde innerlich ruhiger und klarer. Eine neue Art von Lebensfreude machte sich breit. Kleine Wehwehchen verschwanden, als wären sie nie da gewesen. Vor allem bekam ich ein neues Gefühl für mich selbst:
Weichheit, trifft es wohl am besten.
Kurz darauf wendete ich die Quantenheilung bei mir nahestehenden Menschen an. Immer wieder war ich erstaunt, über die Wirkung. Alle berichteten von Wellen, Kreisen oder Spiralen. Von Entspannung, Leichtigkeit oder Weite.
Beim Anwenden bei anderen fühlte ich mich meinem Gegenüber verbundener als mit jeder anderen Technik. Ich ließ fließen und ordnete nicht mehr mit dem Verstand.
Für manches braucht es keine Erklärung – nur Wirkung.
Quantenheilung ist für mich zu einem treuen Begleiter geworden, auch wenn es einige Zeit gedauert hat, bis ich mich getraut habe, endlich zu fühlen.
“Wenn wir das Wunder einer einzelnen Blume klar sehen könnten, würde sich unser ganzes Leben verändern.” Frank J. Kinslow